Zum Inhalt springen
Frieden vererben

Ein Erbe ist mehr als Vermögen.

Wenn es um ein Erbe geht, kommen manchmal Dinge ans Licht, die lange unausgesprochen geblieben sind. Alte Verletzungen, unterschiedliche Erwartungen, das Gefühl, nicht gesehen oder nicht gerecht behandelt worden zu sein.

Plötzlich geht es um viel mehr als um Besitz. Für das, was dann zwischen euch steht, braucht es einen Raum, in dem es ausgesprochen werden kann.

Mediation und Konfliktklärung in Familien – bei Erbschaft, Generationswechsel und anderen Übergängen.

Typische Situationen

Wenn ein Erbe alte Konflikte aufbrechen lässt.

Vielleicht findest du deine Situation hier wieder, vielleicht auch nur einen Teil davon.

Der Streit hat oft eine Vorgeschichte.

Häufig entzündet sich ein Konflikt an einem Haus, einem Gegenstand oder einer einzelnen Entscheidung – und dahinter liegt eine längere gemeinsame Geschichte. Das ist nicht immer so. Manchmal ist ein Erbstreit genau das, wonach er aussieht. Was bei euch dazugehört, zeigt sich im Gespräch.

  • Geschwister geraten über Entscheidungen oder den Umgang mit dem Nachlass in Streit.
  • Ein Familienmitglied fühlt sich benachteiligt oder nicht ausreichend gewürdigt.
  • Unterschiedliche Vorstellungen davon, was gerecht ist, prallen aufeinander.
  • Alte Rollen und Verletzungen aus der Kindheit werden wieder lebendig.
  • Die Pflege der Eltern war ungleich verteilt und wird jetzt zum Konfliktthema.
  • Ein Haus oder ein Familiengegenstand steht für Erinnerungen, Zugehörigkeit oder Verlust.
  • Niemand spricht offen über den eigentlichen Konflikt, aber er belastet die ganze Familie.
Zwei Erinnerungen, eine Familie

Was zwischen euch steht, verdient einen eigenen Raum.

Dieselbe Familiengeschichte wird unterschiedlich erinnert. Was für eine Person selbstverständlich war, kann sich für eine andere ungerecht oder verletzend anfühlen – und beides stimmt für die, die es erlebt hat.

In der Begleitung geht es darum, diese Sichtweisen auszusprechen und besser zu verstehen. Du musst die Bewertung der anderen nicht teilen. Aber es macht einen Unterschied, ob Menschen nur gegeneinander argumentieren oder wissen, was für die andere Person auf dem Spiel steht.

„Ich habe mich gekümmert, als es nötig war.“

„Ich wurde nie gefragt, ob ich mich kümmern darf.“

„Das war immer so abgesprochen.“

„Mit mir hat darüber niemand gesprochen.“

„Es geht mir nicht ums Geld.“

„Für mich hängt daran, was ich wert war.“

Einigkeit ist nicht das Ziel. Ein Gespräch, das nicht sofort wieder entgleist, ist schon viel.

Anliegen

Wobei ich euch unterstütze.

Die Begleitung richtet sich nach dem, was bei euch gerade ansteht.

Schwierige Gespräche in der Familie vorbereiten und führen.

Festgefahrene Konflikte zwischen Geschwistern oder anderen Angehörigen bearbeiten.

Unterschiedliche Erwartungen und Vorstellungen von Gerechtigkeit sichtbar machen.

Alte Verletzungen und unausgesprochene Themen ansprechen.

Nach längerem Kontaktabbruch prüfen, ob und wie ein Gespräch möglich ist.

Überlegen, wie ein respektvoller Umgang trotz unterschiedlicher Positionen aussehen kann.

Es kann auch mit dir allein beginnen.

Je nach Situation starten wir mit einer einzelnen Person oder gleich mit mehreren Familienmitgliedern. Ob alle mitmachen, entscheiden sie selbst – das kann ich dir nicht versprechen. Auch dann lässt sich klären, wie du mit der Situation umgehen willst.

Abgrenzung

Was meine Arbeit ist – und was nicht.

Dafür bin ich da

  • Gespräche zwischen Familienmitgliedern – vorbereitet, begleitet, moderiert.
  • Unterschiedliche Sichtweisen und Erwartungen verständlich machen.
  • Verletzungen und Themen, die seit Jahren ungelöst zwischen euch liegen.
  • Die Frage, wie ihr künftig miteinander umgehen wollt.

Dafür sind andere zuständig

  • Rechtsberatung und Testamentsgestaltung.
  • Auslegung von Testamenten und Pflichtteilsansprüchen.
  • Die rechtliche oder finanzielle Erbauseinandersetzung.
  • Bewertung und Verteilung von Vermögen, Steuerfragen.

Meine Arbeit kann eine rechtliche oder steuerliche Beratung ergänzen. Ersetzen kann und darf sie sie nicht.

Der Einstieg

Wie wir anfangen können.

Du musst noch nicht wissen, ob eine gemeinsame Mediation möglich ist oder was am Ende herauskommen soll. Wir schauen zuerst auf deine Situation.

Danach besprechen wir, welche Form der Begleitung sinnvoll sein könnte – mit dir allein oder, wenn es möglich und passend ist, mit weiteren Familienmitgliedern.

Was ist passiert?

Was belastet dich daran am meisten?

Wer ist beteiligt?

Was möchtest du verändern?

Es muss nicht so weitergehen wie bisher.

Die Familiengeschichte lässt sich nicht ändern. Der Umgang damit schon. Wir können unverbindlich über deine Situation sprechen – ohne Druck und ohne dass du vorher wissen musst, wie die Lösung aussehen soll.

Platzhalter: E-Mail-Adresse und Telefonnummer hier eintragen.